Notankerung vor Assmannshausen

Das mit 1600 Tonnen Weizen beladene Schiff war vermutlich in der Untiefe „Clemensgrund“ auf Grund gelaufen, fuhr jedoch noch bis zum Rheinkilometer 533 weiter. Dort konnte es an einem Anleger vor Assmannshausen anlegen. Durch zwei Flachwasserpumpen wurde der Wasserpegel im innern des Vorderdecks auf einem ungefährlichen Niveau gehalten, ein in die Leckage eingetriebener Keil sorgte ebenfalls für Entlastung. Ein Versuch des Leck durch einen Taucher zu begutachten scheiterte an der starken Strömung des Rheins. Eine Spur der B42 musste gesperrt werden. Zwei Schleppschiffe transportierten das Schweitzer Schiff schließlich um 9:45 Uhr in eine Werft nach Bingen, wo der Schaden repariert werden kann.

V2.0 © Christopher Petry
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